Stille Heldinnen in Schlachtensee: Hengstenberg, Kaulitz, Otte, Reichmuth, Strewe, Wisten

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Menschen, die sich in der NS-Zeit  „tatkräftig, uneigennützig und häufig unter eigener Gefährdung für die vom Nationalsozialismus bedrängten Verfolgten eingesetzt haben“, haben dies häufig in aller Stille getan. Sie als „Stille Helden“ zu bezeichnen, dient ihrer Ehrung. Es beschreibt aber zugleich auch ihre Situation heute. Es ist still um sie geworden und es ist mühsam, die Erinnerung an sie wachzuhalten.
In den 60er Jahren waren ca. 750 Berlinerinnen und Berliner vom Senat als „Unbesungene Helden“ geehrt worden.

Bei meinen Nachforschungen im vorigen Jahr stellte sich schnell heraus: Niemand hat einen Gesamtüberblick und kennt ihre Namen, es gibt kein Gedenkbuch o. ä., auch nicht in der Gedenkstätte Stille Helden in der Stauffenbergstraße als Teil der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Die daraufhin recherchierten Lebensschicksale von einzelne Stillen Heldinnen sind im Zehlendorf Blog des Tagesspiegels erschienen und werden im Folgenden dargestellt.  Außerdem habe ich versucht, über die BVV Steglitz-Zehlendorf die in den Akten vorhandenen Daten auf Landesebene für alle Interessierten zugänglich machen zu lassen. Leider bisher ohne sichtbaren Erfolg. Meine eigenen Rechercheergebnisse sind auf der den Seite für Steglitz-Zehlendorf auf meinerHomepage: www.dirkundinge.de zu finden.
Für die anderen Bezirks liegen die die Namen und Adressen auch vor. Wer daran interessiert ist, kann sich bei mir melden. (schlachtensee und dann gleich @jordandirk.de)

2018 habe ich die Rechercheergebnisse in einer dritten Schlachtenseebroschüre zusammengefasst:Titelblatt

Die Broschüre ist im örtlichen Buchhandel und bei mir für 2 Euro zu erhalten.

Das erste Rechercheergebnis über die Schwestern Kaulitz aus dem Eiderstedter Weg 33b ist sowohl als Artikel im Jahresband 2013 des Heimatvereins Zehlendorf  in Berlin-Schlachtesee erschienen als auch als Beitrag im Tagesspiegel-Blog.

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Eiderstedter Weg 33b,
Foto: (c) Dirk Jordan
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Gertrud Kaulitz,
Foto: (c) Renate Breckenridge

2017 hat mir ein früherer Schlachtenseer den Aufsatz seiner Schwester überlassen, den sie vermutlich um 1950 über ihre Klavierlehrerin, über Gertrud Kaulitz geschrieben hat. Ich füge ihn hier ein, weil er m.E. sehr zutreffend die Persönlichkeit dieser Stillen Heldin beschreibt:

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Im Tagesspiegelblog ist dann der zweite Artikel erschienen, diesmal zu Elfriede Hengstenberg, einer Zehlendorfer Bewegungspädagogin, die mit Gertrud Kaulitz befreundet war. Sie hat bei ihr Klavierspielen gelernt und blieb lebenslang mit ihr verbunden. Mindestens an der Hilfe für einen der Unter- getauchten war Elfriede Hengstenberg beteiligt. Den „aufrechten Gang“ hat sie ihren Schülerinnen und Schülern vorgelebt.
Einige Schüler haben sich daraufhin gemeldet und in schönen Worten ihre Erinnerungen mitgeteilt.

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Elfriede Hengstenberg und Übungen im Garten
Foto: (c) Arborn Verlag

Ein dritter Artikel zur Fritz und Trude Wisten aus dem Waldsängerpfad 3,
die selber verfolgt wurden und dennoch anderen Unterschlupf boten,
ist im September 2013 im Zehlendorf Blog des Tagesspiegels erschienen:

(014)Trude und Fritz Wisten

Foto: (c) Susanne Weyl

Ein weiterer Artikel zu Lucie Strewe, damals Spanische Allee 84, ist im Jahresband 2014 des Zehlendorfer Heimatvereins erschienen und jetzt auch im Zehlendorf Blog des Tagesspiegels aufrufbar:

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Lucie Strewe(89) beim Lesen des Tagesspiegels,
Foto: (c) Sunni Strewe

Am 18. Mai 2018 wurde der kleine Platz an der Spitze Busseallee/ Fischerhüttenstraße nach Lucie Strewe  unter großer Anteilnahme aus der Familie Strewe und der Nachbarschaft benannt.

Die Recherchen haben so nicht nur im Internet einen bleibenden Ausdruck erhalten, sondern auch vor Ort. Das freut mich.

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© Gisela Krehnke

 

(017) Hilde und Heinz Otte 1960  Eine berührende und dramatische Geschichte ist die   der Rettung
von Anneliese Gutkind-Mendel
aus der Lindenthaler Allee 32
durch ihre Schulfreundin
Hilde Otte aus der Nikalsstraße 2(4).
Sie erschien  auch im Zehlendorf Blog
des Tagesspiegels. Foto: (c) Familie Otte

 

In Ergänzung zu der Serie im Tagesspiegel Blog habe ich im März 2015 noch einen Artikel über Hanna Reichmuth, der Schlachtenseer Gemeindehelferin, veröffentlicht, die in der NS-Zeit
vielen in Schlachtensee, auch den als Juden verfolgten Gemeindemitgliedern, hilfreich war.
Für Dietrich Bonhoeffer hat sie
wichtige Botengänge erledigt.

Foto: (c) Kirchengemeinde Schlachtensee
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Weitere Ergebnisse der Recherche u.a.  zu den mutigen Dahlemer Frauen
Maria Gerhard   und
Charlotte Friedenthal

finden Sie auf meiner  privaten Homepage  auf der Seite:
Steglitz-Zehlendorf.

Dieses Rechercheprojekt ist vorerst beendet.

Und hier geht es  zu meiner privaten Homepage: www.dirkundinge.de

Kontakt: schlachtensee   und dann gleich   @jordandirk.de

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