Niklasstraße

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In der Niklasstraße 4 wohnte Hilde Otte mit ihrer Familie, die als Stille Heldin geehrt wurde.
In der Niklasstraße 5 wohnte Georg Flatow mit seiner Familie, der zu den „Vätern“ des heutigen Betriebsverfassungsgesetzes gehört. Er wurde mit seiner Frau Hedwig am 14. Oktober 1944 in Auschwitz von den Nazis ermordet. Am 14. Oktober 2014 wurde vor dem Haus der Familie Flatow Stolpersteine verlegt und der kleine Dreiecksplatz an der Lindenthaler Allee nach ihnen benannt.
In der Niklasstraße 12 wohnte Cäsar von Hofacker mit seiner Familie, der den Aufstand am 20.Juli 1944 in Paris organisierte und dies mit seinem Leben bezahlen musste.

Der kleine Dreiecksplatz an der Lindenthaler Allee, der jetzt Hedwig-und-Georg-Flatow-Platz heißt, hat eine eigene Geschichte. Hier errichteten die Nazis das erste und einzige „antisemitische Denkmal“ in Deutschland, das sie allerdings 1943 selber wieder abrissen, weil sie das Metall für ihre Kriegsproduktion brauchten.

Vor der Niklasstraße 21 -23 wurde am 21. Februar 2018 ein Stolperstein für Fritz Ascher verlegt.

In der Niklasstraße 50 wohnte von 1938 – 1943 der katholische Religionsphilosoph Romano Guardini.

Im hinteren Teil der Niklasstraße 66 ist der  Hausblock als Luftschutzbunker gebaut worden.

 

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